Stabile Geschäftsentwicklung
- Umsatz steigt um 12% auf 51,0 Mio. € an
- Ergebnisse legen überproportional zu
- Vorstandsprognose für 2011 wird sicher erreicht
Delbrück, 16. November 2011 – In den ersten neun Monaten erhöhten sich die Umsätze der paragon AG um 12% auf 51,0 Mio. € (Vorjahr: 45,5 Mio. €). Überproportional legten die Ergebnisse zu, so erreichte die operative Marge (EBIT im Vergleich zum Umsatz) 14,6% (Vorjahr: 11,3%).
„Der Zeitraum vom 1. Juli bis zum 30. September 2011 war mit einem Umsatz von 17,6 Mio. € das bislang beste Quartal im laufenden Geschäftsjahr“, erläutert Vorstandsvorsitzender Klaus Dieter Frers die erfreuliche Unternehmensentwicklung.
Das EBITDA stieg um 20% auf 10,6 Mio. € (Vorjahr: 8,9 Mio. €), das EBIT kletterte um 45% auf 7,5 Mio. € (Vorjahr: 5,2 Mio. €). Die gute operative Entwicklung des Unternehmens schlug sich im Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit nieder, der in den ersten neun Monaten von 1,9 Mio. € (Vorjahr) auf 6,1 Mio. € wuchs. Zum 30. September 2011 verbuchte paragon einen Jahresüberschuss nach IFRS von 4,6 Mio. € (Vorjahr: 4,2 Mio. €); das Ergebnis je Aktie kletterte somit ebenfalls um 9% auf 1,13 € (Vorjahr: 1,03 €).
Der Vorstand zeigt sich irritiert über den enttäuschenden Verlauf des Aktienkurses, der nach Meinung des Vorstands die erfreuliche Geschäftsentwicklung nicht widerspiegelt.
Zum Stichtag 30. September 2011 beschäftigte die paragon AG 343 Mitarbeiter und 57 Leiharbeiter, die vollständig in Deutschland tätig waren. Damit hat sich die Anzahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr (30. September 2010: 308 Mitarbeiter und 32 Leiharbeiter) erhöht. Diese Steigerung geht auf die positive operative Entwicklung in Verbindung mit einer robusten Konjunktur der Automobilbranche zurück. An den einzelnen Standorten gab es zum Stichtag 30. September 2011 folgende Zahlen (Mitarbeiter/Leiharbeiter): Delbrück (57/0), Suhl (199/46), Nürnberg (27/4) und St. Georgen (60/4).
Eine positive Überraschung gelang paragon auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) im September 2011. Dort präsentierte das Unternehmen attraktive Neuheiten im Bereich der Mensch-Maschine-Schnittstelle (u. a. die cTablet Docking Station zur Integration eines Tablet-Computers in das Fahrzeug) sowie erstmalig ein Gesamtsystem für die Elektromobilität.
„Die erfreuliche Entwicklung in den ersten neun Monaten wollen wir auf das Gesamtjahr 2011 übertragen. Das prognostizierte Umsatzvolumen von 65 Mio. € wird sicher erreicht“, blickt Vorstandsvorsitzender Klaus Dieter Frers nach vorn. Trotz erheblicher Investitionen in Personal und Technologie werden sich die Ergebniswerte bei paragon für das gesamte Jahr dem Geschäftsverlauf entsprechend entwickeln.
Über Plan liegt paragon bei der Rückführung der Bankverbindlichkeiten, die zum 30. September 2011 bei 16,3 Mio. € lagen und bis zum 31. Dezember 2011 auf 15 Mio. € reduziert werden sollen. Gleichzeitig bestätigt der Vorstand die Zielsetzung für den Anstieg der freien Liquidität, die bis zum Jahresende auf 8 Mio. € ausgebaut werden soll.



